Cash Burn 2.0 – die 10 kostspieligsten Fehler der Weboptimierung
Weboptimierung und Conversion Steigerung ist in aller Munde. Doch aufgepasst, wer hier blauäugig ans Werk geht, zerstört oft mehr als ihm lieb ist. Wir zeigen hier die häufigsten Fehler, die ihr ab heute elegant umgehen werdet.
Die Aufstellung ist aus einer Reihe von Diskussionen und Gesprächen mit anderen Bloggern und “Optimizern” entstanden. Klar, dass das Eine oder Andere fehlt, aber wir wollen hier mal ein bisschen Aufmerksam machen, dass dort wo Optimierung draufsteht nicht immer das drin ist, was alle suchen.
Viel Spaß beim Lesen.
Die TOP 10 Optimierungsfehler
1. Nicht optimieren
2. Verzögert optimieren
3. Nur punktuell optimieren
4. Zu groß optimieren
5. Analytics falsch eingestellt
6. Analytics falsch interpretiert (Signifikanz missachtet)
7. Unnütze Details optimieren
8. Prioritäten falsch gesetzt Nur optimieren was man versteht
9. Layout statt Conversion Pfade optimieren
10. Effektstärke und Wechselwirkung von Elementen missachtet
1. Nicht optimieren
Das Web wird erwachsen. Nehmen Sie das Heft in die Hand! Sie sind der Boss. Wer seine Webseiten nicht im Griff hat verliert rasch seine besten Kunden. Denn leider haben Kunden im Internet eine Eigenschaft nicht, die in der Offline Welt weiter verbreitet ist: Loyalität. Sobald Besseres geboten wird sind Ihre Kunden weg. Bleiben sie dran und starten sie mit den wichtigsten Optimierungstätigkeiten wie etwa Usability erhöhen, Conversion-Pfade harmonisieren, webgerechte Textierung und logische Call2Actions. Das sind die Voraussetzungen für höhere Profite. Gehen sie dann zur Profitoptimierung über indem sie neue Wertschöpfungsquellen anzapfen und dauerhaft ausbauen.
2. Verzögert optimieren
TIME IS MONEY. Wer zu lange zögert verliert täglich Geld. Das klingt etwas dramatisch ist aber tatsächlich so. In den USA, dem Mutterland des Internets ist es lebensnotwendig ständig zu optimieren für die Kleinen ebenso wie für die großen. Rechen Sie selbst nach: Wenn sie heute EUR 1000,- in PPC bspw. Adwords investieren um mehr Umsatz zu erzielen ist die Erhöhung zwar merkbar, jedoch müssen sie jedes Monat weiterhin investieren um den Erfolg zu halten. Wenn sie hingegen um 1000,- optimieren bleibt die erhöhte Performance auch für die darauffolgenden Monate bestehen. Ohne Mehrkosten.
3. Nur punktuell optimieren
Optimieren Sie nicht an einer Stelle. Das Wichtigste ist der durchgängige Flow Ihrer Benutzer. Dazu ist es notwendig die gesamte Wertschöpfungskette zu harmonisieren. Das gelingt am besten durch den Einsatz von bekannten Werkzeugen und Tools aus BWL, Informatik und Psychologie. Spielen Sie einfach die Benutzerpfade vollständig durch und sie werde die ersten Lücken sehr rasch erkennen.
4. Zu groß optimieren
Beginnen Sie jetzt. Auch wenn sie nicht alles fix und fertig durchüberlegt haben. Wer zu groß optimieren möchte, kommt meist nicht vom Start weg. Bleiben sie leichtfüßig und flexibel. Auch bei der Optimierung ist es sinnvoll rasch reagieren zu können. Durch Experten Know How und richtig modellierte Tests erhalten sie rasch einen kompetenten Überblick über die größten Hürden.
5. Analytics falsch eingestellt
Webcontrolling ist zwar leicht zu integrieren jedoch müssen die Parameter bzw. die KPIs korrekt festgelegt werden. Wenn sie nicht wissen was sie ablesen wollen können sie keine Messskriterien festlegen. Nutzen sie daher immer nur die Einstellungen in ihrem Statistikprogramm, die sie auch wirklich weiterbringen werden.
6. Analytics falsch interpretiert (Signifikanz missachtet)
Die dargestellten Daten in Webcontrollingsystemen sind nicht immer eindeutig und daher etwas komplizierter zu interpretieren. Das kann sehr teuer werden, wenn sie daraus die falschen Maßnahmen ableiten. Schon zu oft wurde aufgrund von falschen Annahmen, funktionierende Elemente in Websites verändert und der Umsatz ist weggebrochen.. Schärfen Sie Ihren Webcontrollern ein: A fool with a tool is still a fool.
7. Details optimieren
Ästhetische Feinheiten und grafische Spielereien können sie getrost vergessen. Das ist keine Optimierung. Das ist Zeitverschwendung. Auch wen es mir persönlich gut gefällt, wenn eine Website bis in den letzten Pixel perfekt ausdesignt und umgesetzt ist. Aber leider ist das für hohe Conversions nachrangig. Es geht um die viel zitierten Klickpfade auf denen sich die Benutzer wohl fühlen sollen. Das bringt Erfolg.
8. Prioritäten falsch gesetzt
Jede Optimierungsmaßnahme hat bestimmten Einfluss auf die Conversion. Oftmals bieten Kniffe aus den Tipps&Tricks Kisten von Weblogs zwar interessantes Know How jedoch ist es häufig nicht relevant. Oder nur zu bestimmten Anlässen relevant. Je höher der Einfluss einer Maßnahme auf die Conversion desto wichtiger sollte die Priorität der Optimierung sein. Was wichtig für die Conversion ist, sollte Ihr Tuner wissen. Fragen Sie Ihn!
9. Layout statt Conversion Pfade optimieren
Der Wichtigste Punkt der Optimierung.. Vergessen sie alles was sie gehört haben, wenn sich dieser Punkt nicht auf ihrer TODO liste befindet. So machen Sie Besucher zu Kunden . Der Pfad muss harmonierst sein und ihre Umsätze werden sprudeln wie ertragreiche Öl-Quellen. Versprochen.
10. Effektstärke und Wechselwirkung von Elementen missachtet
Jedes Element auf Ihrer Landingpage oder Website muss einen Beitrag zur Conversion leisten. Wenn das Element diesen Beitrag nicht leiste, dann muss es optimiert werden. Viele vergessen jedoch, dass die Elemente untereinander in Wechselwirkung stehen und nicht so einfach aus dem Zusammenhang gerissen werden können. Ein weiterer Wichtiger Punkt hierbei ist etwas, was Herr Fitt beschrieben hat. Es geht um die Effektstärke von Elementen. Beachten Sie diese unbedingt im Zusammenhang mit den anderen Elementen und die Optimierung wird zum Erfolg.
Wie ist eure Meinung dazu? Gleich posten. Wir freuen uns drauf.